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Podiumsdiskussion "Zeitgemäße Wohnformen" am 06.03.2001


Am 6. März 2001 veranstaltete das Planerinnentreffen gemeinsam mit dem Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig die Podiumsdiskussion „Zeitgemäße Wohnformen – Innovative Projekte von und für Frauen“.


Gesellschaftliche Veränderungen bringen in zunehmenden Maß neue Haushaltstypen und Wohnformen hervor. Bestimmte Gruppen wie zum Beispiel Alleinerziehende oder ältere Menschen finden nicht den passenden Wohnraum für ihre Lebenssituation, da der Wohnungsbestand immer noch auf die Zwei-Generationen-Familie abgestellt ist. Daraus entstehen auch für die Wohnungswirtschaft, besonders die Wohnungsbaugesellschaften in der Region Braunschweig/Salzgitter/Wolfsburg neue Aufgabenfelder. Durch die Realisierung besonderer Wohnformen lassen sich Belastungen für die Betroffenen leichter bewältigen und Auswirkungen abmildern.


Ziel der Veranstaltung war, die Situation in Braunschweig zu durchleuchten und Möglichkeiten zu erkunden, wie beispielhafte Wohnprojekte in Braunschweig realisiert werden können.


Für das Planerinnentreffen gaben Dipl.-Ing. Lilo Becker-Gmahl und Dipl.-Ing. Doris Noll einen Überblick über den Stand von Frauenwohnprojekten in Deutschland.


Auf dem Podium diskutierten anschließend Frau Saalmann (Ratsfrau Stadt Braunschweig und Vorsitzende des Planungsausschusses), Herr Dr. Heidenreich (Planungsamt Stadt Braunschweig), Herr Dipl.-Ing. Ortgies (Nibelungen Wohnbau GmbH Braunschweig), Frau Gerken (Projekt Gemeinsam Wohnen im Alter), Frau Kickhöfer (Verein „Gemeinsam leben unter einem Dach“), Frau Hausmann (Abteilung Wohnen, Sozialamt Stadt Braunschweig).


Das Interesse an der Veranstaltung war groß. Die auf dem Podium vertretenen Institutionen beziehungsweise Entscheiderinnen und Entscheider zeigten sich zur Unterstützung eines Frauenwohnprojektes bereit. Angeregt durch die Veranstaltung gründete sich ein Verein zur Förderung von Frauenwohnprojekten, der Verein „FrauenWohnenBraunschweig“.