WOB Empowerment
Besuch der Ausstellung Empowerment im Kunstmuseum Wolfsburg
Das Jahr 2023 beginnt für die Planerinnen Braunschweig mit der Ausstellung Empowerment – zu sehen vom 10.09.2022 bis 08.01.2023 im Kunstmuseum Wolfsburg. Am 05.Januar geben uns 100 künstlerische Positionen aus 50 Ländern aller Kontinente auf 2.000 m² Fläche einen Überblick über feministische Kunst seit der Jahrtausendwende. Es ist eine Auseinandersetzung mit der weltweiten Kunstproduktion im Dienste der Frauenrechte. Eine starke, machtvolle Ausstellung, die das emanzipatorische Verständnis verschiedenster Regionen der Welt in unterschiedlichsten Problemlagen wiederspiegelt… an einem einzigen Nachmittag eigentlich nicht vollständig zu fassen.
Exkursion Quedlinburg
Exkursion nach Quedlinburg mit Besuch der Feininger-Galerie am 03.12.21
Mit dem Pkw liegt die Fachwerkstadt am nordöstlichen Harzrand nur eine Autostunde von Braunschweig entfernt, doch die Planerinnen entscheiden sich für eine Anreise mit der Bahn. Die zweistündige Bahnfahrt über zwei Umsteigebahnhöfe, bei winterlichen Temperaturen und im Coronafeeling ist – als „Jahresabschlussvergnügen“ - daher eine der besonderen Art.
Ziel zum Jahresende ist der Besuch der Ausstellung Becoming Feininger, die in der Quedlinburger Feininger-Galerie zum 150. Geburtstag von Lyonel Feininger gezeigt wird. Entlang von 140 Werken kann das gesamte Schaffen des Künstlers chronologisch nachvollzogen werden.
Frankfurt
„Frau Architekt“, Jil Sander und Jean-Michel Basquiat
Es bräuchte so etwas wie die „Guerilla Girls“ der Architektur, um auf einen Missstand hinzuweisen: die extrem niedrige Quote von Frauen im Architekturberuf, der es gelingt, ernsthaft wahrgenommen zu werden. Während die US-Aktivistinnen seit über 30 Jahren mit ihren Statistiken und Plakaten polemisieren, dass Frauen offensichtlich nackt sein müssen, um ins (Metropolitan) Museum zu kommen (Originalton: „Less than 5% of the artists in the Modern Art Sections are women, while 85% of the nudes are female“), gilt Architektinnen hierzulande sporadisches Forschungsinteresse oder eine Ausstellung zu ihrer über 100-jährigen Präsenz im Beruf. „Frau Architekt“: unter diesen Titel porträtierte das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt 22 deutsche Architektinnen – für die Planerinnen Braunschweig willkommener Anlass für eine Tagesexkursion an den Main.
Exkursion dOKUMENTA 14
Fast schon Pflichtprogramm der Planerinnen: wenn documenta ist- dann geht es nach Kassel.
Es ist jedes Mal ein sehr ambitioniertes Unterfangen, die Höhepunkte dieser weltweit bedeutenden Dokumentation zeitgenössischer Kunst an einem Tag zu erkunden, zumal die Präsentationsorte und Kunstwerke über die ganze Stadt verteilt sind.
Wir nahmen die Herausforderung am 19.Juli 2017 an, dem wohl heißesten Tag des Jahres.
Startpunkt unseres Rundgangs durch die, 2017 von Adam Szymczyk kuratierten Ausstellung mit dem Leitmotto „Lernen von Athen“ war der Friedrichsplatz. Hier empfing uns mit dem „Parthenon der Bücher“ der argentinischen Künstlerin Marta Minujin gleich die Hauptattraktion dieser documenta. Der Tempelbau zu Kassel war unübersehbar. In seinen Abmessungen (70m lang, 30m breit und 20m hoch), dem antiken Parthenon-Tempel in Athen nachempfunden und symbolhaft bestückt mit zahllosen Büchern, die irgendwo auf der Welt verboten waren oder sind.
Exkursion dOKUMENTA 13
Planerinnen besuchten die dOCUMENTA (13)
Am Freitag, dem 20. Juli 2012 startete eine kleine Gruppe der Planerinnen per Bahn zur d(13). Dieses größte Weltkunst-Ereignis des Jahres sorgte schon in der Vorberichterstattung für Spekulationen und Verunsicherungen, denn die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev (kurz: CCB) wollte nichts weniger, als den menschlichen (und auch männlichen) Allmachtsphantasien bildnerische Artefakte, beispielsweise aus der Natur, gleichwertig entgegensetzen ebenso wie Produkte kognitiver Kreativität jenseits eines engen Kunstbegriffes. Ihre vage Zielsetzung beschrieb CCB als Deanthropoisierung. Hinzu kam ihr feministischer Ansatz als no-concept-concept, da Frauen eher Momente des Zögerns und Zweifelns schaffen würden, als an klaren Thesen und Entwürfen interessiert zu sein. Und ökologisch sollte das Ganze auch noch geraten: der Grüne Punkt förderte den Bau (und die anschließende Umsetzung) von 24 kleinen Holzhäusern in der Karlsaue, die einzelne Künstler oder Gruppen präsentieren. Ein, auch räumlich, schier ausuferndes Unterfangen erwartete also die Planerinnen.
Ausstellung „StadtRaumKunst“
vom 04.11. - 15.11.2009, Schlosspassage in Braunschweig
Die menschliche Lebensqualität konkretisiert sich im Raum, in besonderen Ausmaß im städtisch verdichteten Raum. Die Zunahme urbaner Population ist unaufhaltsam, weltweit lebt über ein Drittel der Menschheit in Städten. Tendenz steigend.
Wir diskutieren seit Jahren unterschiedliche Aspekte des Lebens in der Stadt, die “Freiräume” jenseits der Individualisierung und Kommerzialisierung unserer Realität aufzeigen könnten.
Wie aber sehen eigentlich die Künsterlinnen in ihrem Werk die Wirklichkeit, die sich in Stadt und Land, im öffentlichen Raum, an jedem Tag und ganz gewöhnlich um uns herum auftut?